Teambildende Maßnahme – mit Spaß statt Arbeit zum Erfolg!

von Jürgen Renz,
Personalentwicklungs-Experte

Wenn Sie den Spaß als Erfolg einer solchen Veranstaltung definieren – dann ist das theoretisch möglich.
Erwarten Sie jedoch nachhaltige, positive Veränderungen in Ihrem bestehenden Team, dann lösen Sie es ganz sicher nicht mit einem singulären Spaßevent!
Erfahren Sie, welche Rahmenbedingungen und Vorleistungen notwendig sind, um erfolgreiche Veränderungen in einem bestehenden Team durch teambildende Maßnahmen zu ermöglichen.


Was ist denn eine teambildende Maßnahme?

Teambildende Maßnahmen bezeichnen u. a. Events, die den Teamgeist innerhalb der Gruppe fördern und die Teilnehmer motivieren sollen. Immer unter dem Aspekt, dass die Maßnahme Spaß machen soll/muss.
Die Liste der Angebote (indoor und outdoor) ist inzwischen fast unerschöpflich, von klassischen Vertretern wie dem Hochseilgarten, dem Kochkurs, dem Floßbau über Escape Rooms und allerlei sportlichen Events. Als Ziele wird bei allen genannt, den Teamgeist durch gemeinsame Übungen in der Gruppe zu stärken.


Wann macht eine teambildende Maßnahme Sinn?

Eine teambildende Maßnahme macht dann Sinn, wenn Sie entweder als reine Spaßveranstaltung ihr Ziel hat oder um eine fundierte Teamentwicklung zu unterstützen oder aufzulockern. Auch bei einem neuen Team, in der sogenannten Forming-Phase, kann ein teambildendes Event den Teambuilding-Prozess unterstützen.
Für die Teilnehmer bedarf es dazu allerdings einer gründlichen Vorbereitung, einer professionellen Reflexion und einem aufbereiteten Wissenstransfer in den Arbeitsalltag.

Welche Vorbereitung braucht eine erfolgreiche teambildende Maßnahme?

Wird eine teambildende Maßnahme, ohne entsprechende Vorbereitung, z.B. bei einem Konflikt innerhalb eines Teams eingesetzt, sind folgende Szenarien sehr wahrscheinlich:

X  Die Situation eskaliert bei der Veranstaltung und läuft völlig aus dem Ruder

X Die beteiligten Parteien spielen ihre Rolle bei der Veranstaltung und der Konflikt wird totgeschwiegen

X Trotz scheinbarer Lösung des Konflikts tritt er nach kürzester Zeit im Arbeitsalltag wieder auf

X Das eine oder andere Teammitglied wird sich am Tag der Veranstaltung krank melden.

Anstatt die Gruppe durch vermeintliche Teambuilding-Maßnahmen zu stärken, werden Konflikte verstärkt und/oder Gruppenbildungen innerhalb eines Teams gefördert.


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Die 5 entscheidenden Schritte zu Veränderungen in einem Team – Erst die Arbeit und dann das Vergnügen!

Was bedeutet das in diesem Kontext?
Damit sich Änderungen in einem Team einstellen, sind vor jeglichen weiteren Maßnahmen die notwendigen Schritte 1-4 die Grundlage für eine positive Entwicklung.

    • Schritt 1: Das Warum muss klar definiert werden, allen Beteiligten bekannt sein und auch akzeptiert werden. Mögliche Gründe sind z.B. eine Konfliktlösung, besseres Rollenverständnis der Teammitglieder, eine verbesserte Kritikkultur, mehr Wertschätzung, effektivere Verteilung der Teamaufgaben etc.
    • Schritt 2: Die tatsächlichen Ursachen gilt es im Vorfeld zu entdecken und, auch wenn es unangenehm ist, müssen diese offen und konstruktiv angesprochen und klar benannt werden. Nur dann kann eine nachhaltige Veränderung stattfinden!
    • Schritt 3:  Neben der Definition und Beschreibung der (neuen) Teamziele gilt es auch Gutes aus der Vergangenheit zu bewahren (ganz sicher ist nicht alles schlecht!) und dieses ebenfalls in die neuen Teamziele mit aufzunehmen. Eine aktive Einbindung aller Teammitglieder mit deren persönlichen Wünschen, (Werte-)Vorstellungen und Bedürfnissen ebnet den Weg für einen nachhaltigen Erfolg.
    • Schritt 4: Damit sich eine Teamkultur verändern kann, sind Verhaltensänderungen der Beteiligten und ggf. Änderungen der Rahmenbedingungen (Aufgabenverteilung, neue Prozesse etc..) durch Vorgesetze, notwendig.
    • Schritt 5: Eine Kulturwandel braucht immer Zeit und Gewöhnung. Damit erste positive Ergebnisse nicht wieder schnell verpuffen und alle in gewohnte Muster zurückfallen, bzw. sich ihre alten Verhaltensmuster zurück holen, ist an den Veränderungen kontinuierlich zu arbeiten und diese auch gemeinsam zu reflektieren.

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Wann ist denn nun der richtige Zeitpunkt einer teambildenden Maßnahme?

Frühestens nach Schritt 4!
 Sonst laufen Sie Gefahr einer deutlichen Verschlechterung des Ist-Zustandes. Das kann bedeuten, dass Konflikte sich im Anschluss verschärfen, vorhandene Missstände gar nicht mehr angesprochen werden oder gar Dienst nach Vorschrift durch die Teammitglieder im Anschluss stattfindet.
Nur wenn sich das Team im Vorfeld bereits über den Sinn und Zweck der Maßnahme bewusst ist und sich Methoden und  Werkzeuge für eine Veränderung  angeeignet hat, kann die Maßnahme eine erfolgreiche und nachhaltige (positive) Veränderung herbeiführen.


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Häufige Praxis, wenn es um gewünschte Veränderungen in einem Team geht

Meist gibt es konkrete Gründe, warum eine teambildende Maßnahme durchgeführt werden soll. Dabei werden in den meisten Fällen die tatsächlich, erhofften Veränderungswünsche und Ursachen nicht angesprochen.

Gründe für Veränderungen in einem Team – für Maßnahmen zur Teamentwicklung:

  • Konflikte von Teammitgliedern innerhalb eines Teams
  • Grüppchenbildungen im Team (neue und alte Mitarbeiter, verschiedenen Generationen etc)
  • Unsicherheiten im Team durch Veränderungen
  • Vermeintlich ungerechte Arbeitsverteilungen
  • Prozesse innerhalb des Teams werden nicht eingehalten

Allesamt haben die Probleme eines gemein: Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Teams!

Welche Idee haben viele Entscheider auf diese Probleme im Team?

Der Entscheider verordnet ein Outdoor-Event – weil den Teilnehmern das Teambuilding ja Spaß machen soll!
Eines ist sicher, den Teilnehmern, zumindest den meisten in der Gruppe, macht es auf jeden Fall Spaß.
Wer wird denn nicht gerne auch noch dafür bezahlt, 1 oder mehrere Tage mit viel Spaß, Abenteuerlust und Unterhaltung im Hochseilgarten, im Adventure-Park oder mit anderen exotischen Aktivitäten an der frischen Luft zu verbringen?

Das Outdoor-Event hat scheinbar viele Annehmlichkeiten für die Betroffenen, zum einen den Spaß und zum anderen, dass die vorhandenen Probleme spielerisch mit den teambildenden Maßnahmen gelöst werden.
Der Gedanke, die Hoffnung dabei: Weder die Führungskraft, noch die Teammitglieder müssen sich selbst aktiv der Konfliktbewältigung stellen.
So viel die Theorie zu der Praxis (Outdoor-Aktivität).
Bei einem Inhouse-Training zur Teamentwicklung müssten ja die vorhandenen Probleme offen angesprochen werden – was für ein Konfliktpotential und wie unangenehm.
Also doch lieber kein trockenes Seminar, bei dem am Ende eh nicht viel hängen bleibt?

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Teamentwicklung Maßnahmen: Die Rolle und Verantwortung der Personalentwicklung

Mit Spaß statt Arbeit zum Erfolg?
Aus ihrer Sicht, der Personalentwicklung, sieht das aber ganz anders aus! Sie müssen die Ausgaben rechtfertigen und den Nutzen aufzeigen.
Dabei ist es ein Trugschluss zu glauben, dass bei Inhouse-Trainings nichts hängen bleibt und sie keinen Spaß machen.
Entscheidend ist die richtige Herangehensweise, dann ist sowohl die Motivation der Teilnehmer als auch die Nachhaltigkeit der Teamentwicklung garantiert. Denn für ihre Teilnehmer ist es wichtig, dass sie die notwendigen fachlichen Inhalte, Methoden, Werkzeuge und Veränderungskompetenzen erhalten, um die positiven Veränderungen im Team umsetzen zu können.
Erfolgreiche Teamentwicklungsmaßnahmen orientieren sich bei der Planung und Durchführung an diesen 3 wesentlichen Elementen:

  1. Wertschöpfung
  2. Werteorientierung
  3. Ressourcenschutz

 

  1. Teamentwicklung Massnahmen und die Wertschöpfung
    Ziel und Sinn (Wertschöpfung): für das Unternehmen, für das Team – kein Unternehmen (auch Ihres) und keine Führungskraft kann sich auf Dauer ein nicht funktionierendes Team leisten! Deshalb ist es wichtig, dass alle Beteiligten den konkreten Sinn und das attraktive Ziel kennen. Automatisch werden Sie, nach der Maßnahme, eine Steigerung der Produktivität und mehr Innovationskraft des Teams feststellen.
    Beispielhafte Ziele aus unserer Praxis, die Teams erfolgreicher gemacht haben:
    – Wenn jedes Teammitglied mehr Verständnis für die Rolle und die Funktion der anderen im Team hat
    – Wenn sich alle im Team darauf verständigen wie Kritik ausgesprochen wird und wie jeder mit Kritik umgeht (konstruktive Kritik, statt pauschale Kritik)
    – Wenn durch eine verbesserte Kommunikation im Team in Zukunft verhindert wird, dass Aufgaben doppelt oder gar nicht erledigt werden.
  2. Teamentwicklung Massnahmen und die Werteorientierung
    Werteabgleich (Werteorientierung): Wollen das Unternehmen (die Führungskräfte) und die Teammitglieder das gleiche? Stehen beide für dieselben Werte? Nur wenn alle an einem Strang ziehen und Verständnis für die Werte des anderen haben, wird das Training auch nachhaltig.
    Beispiel aus der Praxis:
    Für das Unternehmen ist der Wert Zuverlässigkeit von wichtigster Bedeutung (auch in den Leitlinien als sehr wichtig aufgenommen). Bei einem Mitglied des Teams stehen aber die Werte Geduld und Ordnungssinn im Fokus. Ohne einen Abgleich der Werte und eine Integration der Werte der Teammitglieder wird es kein Verständnis für Sinn und Ziele des Trainings geben.
    Wie bekomme ich Informationen über die Werte der Teammitglieder? In unserer Praxis haben sich kurze tel. Interviews (15 Min.) durch unsere Trainer mit den Teilnehmern, im Vorfeld der Teamentwicklung, sehr bewährt. Sie liefern nicht nur die wichtigen Informationen über die Werte der Teilnehmenden, sondern zeigt Wertschätzung ggü. den Teammitgliedern, Hemmungen werden abgebaut und Lust auf die Maßnahme gemacht.
  3. Teamentwicklung Massnahmen und der Ressourcenschutz der Investitionen
    Der Maßanzug (Ressourcenschutz): Ihre Erwartungen und der zusätzliche Input der Elemente 2 und 3 sind die tragendenden Grundelemente, auf der nun gemeinsam mit Ihnen, Ihr passgenaues Training erstellt wird. Nicht jedes Trainingswerkzeug, Trainingsmethode und Maßnahmen für die Nachhaltigkeit passen zu jedem Team oder zu jedem Ziel.
    Erst jetzt kann das Inhouse-Training durch Ihren individuellen Maßanzug ein Erfolg für Ihre aktuelle Personalentwicklungsaufgabe werden. Alles andere wäre Gießkannen-Prinzip ohne große und nachhaltige Wirkung.
    In der Praxis:
    Wichtig für eine rasche und dauerhafte Umsetzung ist die Aufbereitung der Inhalte und Zielsetzungen von Beispielen, die ihren spezifischen Arbeitsalltag abbilden. Dadurch erhalten die Teilnehmer einen leichten und guten Zugang zu den Inhalten und bekommen auch einen sofort erkennbaren Mehrwert aufgezeigt. Dabei gilt besser mehr denn weniger Praxisbeispiele, die ihren Unternehmensalltag abbilden.

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  • Investitionssichere Maßnahmen

Fazit: 1 teambildende Maßnahme alleine reicht nicht aus!

Es gibt keinen Schalter und schon gar keinen Spaß-Schalter mit dem Sie eine bessere Teamarbeit, ein besseres Team-Klima auf Kommando einschalten können! Nur mit Spaß lassen sich keine nachhaltigen Veränderungen herbeiführen. Eine teambildende Maßnahme kann nur ein Baustein einer erfolgreichen Teamentwicklung sein, aber niemals ein singuläres Instrument.
Das Ziel eines Teams ist ein sinnhafte, wertschätzende und effektive/produktive Zusammenarbeit der Teammitglieder und nicht schwindelfrei auf einem Hochseilgarten zu balancieren, ein Floß zu bauen oder Kochrezepte auszutauschen.
 Alle, die ein Wunder, durch teambildende Maßnahmen erwarten, werden ganz sicher enttäuscht werden, auch wenn vielleicht wirtschaftliche Gründe für die Idee einer 1-Tages Spaßveranstaltung ausschlaggebend waren.

Um wirkliche (positive) Veränderungen herbeizuführen, muss sich das Team entsprechende Methoden und Werkzeuge aneignen und es braucht die notwendige Zeit und Nachhaltigkeit für dauerhafte Veränderungen.
Die o.g. Punkte beziehen sich auf bestehende Teams, die Kriterien können bei neu zusammengestellten Teams abweichen.
Veränderungen in Teams brauchen Zeit und an ihnen muss kontinuierlich, auch durch die Führungskräfte, gearbeitet werden, ggf. durch externe Unterstützung.

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