Das bringt eine gute Feedbackkultur: Geringe Investition – Hoher Ertrag!

Ohne eine gelebte Feedbackkultur wird kein Unternehmen den digitalen Wandel und kommende ständig schnellere Veränderungen überstehen!

Was wurde in letzter Zeit nicht alles über technische Voraussetzungen diskutiert, damit der digitale Wandel in Deutschland gelingen kann, beispielhaft die aktuelle 5G Diskussion.
Fast jeder Berater hat seinen eigenen Werkzeugkasten mit digitalen Kompetenzen für Führungskräfte und Mitarbeiter.
Was erleben wir stattdessen in der alltäglichen Praxis?
Viele Firmen sind nicht einmal in der Lage auf aktuelle Veränderungen zu reagieren, geschweige denn proaktiv zu agieren. Wenn wir die Abstände/Häufigkeiten von Veränderungen in heutiger Zeit mit denen der Zukunft vergleichen, können wir das symbolisch der Überbringung einer Nachricht per Postkutsche mit dem Nachrichtenaustausch in Millisekunden per Email vergleichen.
In den meisten Firmen scheitert schon die Umsetzung der Führungsleitlinien an einer nicht vorhandenen Feedbackkultur: dem Unvermögen konstruktives und wertschätzendes Feedback anzubringen und anzunehmen.

Warum?
Weil es keine Feedbackkultur gibt, oder sie nicht gelebt wird!

Was verstehen wir unter einer Feedbackkultur in Unternehmen/Organisationen?

Feedbackkultur bezeichnet eine von Vertrauen geprägte, offene Kultur, die es allen Beteiligten erlaubt Rückmeldungen an Dritte zu geben. Das bedeutet, das Mitarbeiter und Führungskräfte sich Rückmeldungen über empfundene/s Verhalten, Wirkungen,  Leistungen und auch Kritik und Lob konstruktiv geben können. Der Sender (Feedbackgeber) die Regeln für eine konstruktives Feedback kennt und der Empfänger (Feedbacknehmer) Feedback professionell annehmen kann.
Ziel einer Feedbackkultur in Unternehmen/Organisationen ist es, dass Fehler (Kritik) angesprochen werden und frühzeitig beseitigt werden. Chancen und Verbesserungen erkannt und genutzt werden.
Was passiert wenn es keine etablierte Feedbackkultur gibt, zeigen uns die jüngsten Beispiele in der Autoindustrie:
Mit einer etablierten Feedbackkultur wäre ein (Abgas-)Betrugsskandal in dieser Größenordnung nicht möglich gewesen!

Hier nur einige Beispiele, warum Feedback und eine gelebte Feedbackkultur für jedes Unternehmen existenziell bedeutend ist:
 

  • Lernen findet, aufgrund sich ständig wechselnder Anforderungen, in Zukunft immer häufiger am Arbeitsplatz statt. Ein erfolgreicher Lernprozess, und ggf. die Anpassung, setzt schnelles, wertschätzendes und konstruktives Feedback voraus.
  • Eine gelebte Feedbackkultur (motivieren, anerkennen, inspirieren) fördert das notwendige Vertrauen zwischen Geschäftsleitung, Führungskräften und Mitarbeitern.
  • Vertrauen ist notwendig, damit alle Beteiligten die Herausforderungen und auch Ängste, die ständige Veränderungen (Change) mit sich bringen, annehmen und konstruktiv begleiten können.
  • Maßgeblich für die Innovationskraft eines Unternehmens/Teams ist eine positive Fehlerkultur und Feedbackgespräche sind ein unverzichtbarer Baustein dafür. Denken wir nur an erfolgreiche Produkte, die nur durch einen Fehler entstanden sind: TESA, Post-IT, Penicillin u.v.m.
  • Teams werden aufgabenbezogen mit wechselnden Teammitgliedern besetzt. Erst Feedbackregeln ermöglichen einen schnellen und produktiven Informationsaustausch
  • Digitaler Wandel erfordert Transparenz im und vom Unternehmen. Entscheidungen und Prozesse wirken sich abteilungsübergreifend aus. Ein schnelles Feedback über Auswirkungen, horizontal (zwischen den Teams und Teammitgliedern), sowie vertikal (zwischen den Führungsebenen und Mitarbeitern), können entscheidende Wettbewerbsvorteile liefern.
  • Effiziente, flexibel angepasste Prozesse erfordern einen offen Austausch (Feedback) der Beteiligten
  • Ohne eine Chancen-, statt Fehlerkultur wird sich ein Unternehmen nicht auf Dauer weiterentwickeln, neuen Marktgegebenheiten anpassen können!

Feedbackkultur: und die zentrale Rolle der Personalentwicklung

In der Vergangenheit waren noch Jahresgespräche, als Ausdruck einer vermeintlichen Feedbackkultur, die Regel in vielen Unternehmen. In vielen Unternehmen ist es auch heute noch, das einzige Feedback, dass Führungskräfte ihren Mitarbeitern geben!
Aufgabe der Personalentwicklung ist es, den notwendigen Wandel für eine gelebte Feedbackkultur anzustoßen. Wohl wissend, dass jeder Kulturwandel Zeit, Übung und Gewöhnung braucht. Feedbackgespräche nehmen eine zentrale Rolle der Führungskräfteentwicklung ein.

Für die Akzeptanz und erfolgreiche Einführung einer Feedbackkultur ist es wichtig, diese vorzuleben. Dabei ist die Einführung von verbindlichen Feedbackregeln innerhalb der oberen Führungsebene schon ein erster Meilenstein für einen erfolgreichen Kulturwandel.

Anschließend gilt es alle Führungsebenen mit den verbindlichen Feedbackregeln vertraut zu machen. Führungskräfte, die direkte Vorgesetzten von MItarbeitern sind, benötigen zusätzlich Methoden und Werkzeuge, um die Feedbackregeln in Ihrem Team einzuführen. (siehe auch: Leitfaden für Feedbackgespräche)

Fazit Feedbackkultur:

Ohne eine gelebte Feedbackkultur werden Herausforderungen in der Zukunft, wie der digitale Wandel im Unternehmen, scheitern!
Damit ist die Existenz vieler Unternehmen in Zukunft bedroht!
Wie jeder Kulturwandel braucht auch eine „neue“ Feedbackkultur Zeit, Übung und Gewöhnung. Damit Feedback seine positive Wirkung entfalten kann, gilt es gewisse Regeln zu beachten.

Eine gute Feedbackbackkultur zu etablieren erfordert nur eine geringe Investition und liefert ein Vielfaches an Ertrag: 

  Wirtschaftlicher Ertrag durch mehr Effizienz, Innovationskraft und Motivation der Belegschaft
  Vermeidung von teuren Fehlern/Fehlentscheidungen
  Eine spürbare und sichtbare Attraktivität für neue Leistungsträger
  Mehr Mitarbeiterbindung und dadurch geringere Fluktuations-/Neubesetzungskosten.

Starten Sie jetzt mit Ihrer erfolgreichen Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen: Hier.

Lesen Sie im Blogbeitrag, warum viele gutgemeinte Feedbackgespräche genau das Gegenteil bewirken und Widerstand und Demotivation auslösen. Fehler die meist schon in der Vorbereitung des Feedbackgesprächs gemacht wurden.

Individuelle Maßnahmen, mit denen Sie Ihre Führungskompetenzen stärken können: 
 Hier erfahren Sie alles über die richtige Auswahl von Führungskräfte Trainings.
 Hier finden Sie eine praxiserprobte Maßnahme: Feedback richtig geben und nehmen.
 Hier finden Sie ein Maßnahme zur Etablierung einer Chancen-, statt Fehkerkultur

Wichtige Werkzeuge und Methoden für erfolgreiche Führungskräfte:

  Eine Schritt-für-Schritt Anleitung  zur richtigen Vorbereitung Ihrer erfolgreichen Feedbackgespräche, finden Sie: Hier.
 Eine Anleitung (inkl. Checkliste), wie Ihre Mitarbeiter/Kollegen Feedback professionell annehmen finden Sie: Hier.
 Hier finden Sie die 9 entscheidenden Punkte, damit Sie Ihre MItarbeiter als gute Führungskraft wahrnehmen.
 5 Merkmale für eine motivierende, wertschätzende Führung durch aktives Zuhören, finden Sie: Hier.

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