Kompetenzen Führungskräfte: Soft Skills Erkennen und Fördern

Immer wieder erleben wir in unserer Praxis die Situation, dass die Produktivität eines Teams nicht so ist, wie sie sein sollte und sein könnte. Trotz fachlicher Kompetenzen der Führungskraft und der Mitarbeiter im Team.
Das betrifft sowohl Teams mit erfahrenen, als auch neuen Führungskräften. Die Arbeitsergebnisse sind durch Unzufriedenheit und Spannungen zwischen Mitarbeitern und Führungskraft nicht zufriedenstellend. Die Führungskraft versucht sich mit klaren und detaillierten, konsequent nachverfolgten Zielvorgaben dem Problem anzunehmen. Im Ergebnis ändert sich nichts!
Häufiges Mittel in solchen Situationen sind Umstrukturierungen oder Prozessanpassungen innerhalb der Abteilung. Doch auch das wird nichts an der Lage und am Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeitern ändern!
Das Problem, auf das wir immer wieder Stoßen ist ein zwischenmenschliches Problem, zwischen Führungskraft und Mitarbeitern. Ausgezeichnete fachliche Kompetenzen der Führungskraft sind unstrittig und belegbar vorhanden und haben in fast allen Fällen auch zu der Besetzung der Führungsposition geführt (gewollt oder auch gedrängt).
Kompetenzen Führungskräfte: Also ein weiter wie bisher mit den oben genannten Ergebnissen, oder die Führungskompetenz muss zusätzlich um (zwingend notwendige) Soft Skills erweitert werden.

Kompetenzen Führungskräfte: Aus Sicht der Personalentwicklung

Aus der Sicht der Personalentwicklung ist es längst klar, dass Soft Skills in der Führungskräfteentwicklung eine entscheidende Rolle spielen und entscheidend für eine motivierende und begeisternde Mitarbeiterführung sind (siehe auch Blog Motivation).
Bevor Sie aber gezielt in den Ausbau, das Training/Coaching der Soft Skills Ihrer Führungskräfte einsteigen können, ist es notwendig die Ausprägungen der Soft Skills zu erkennen. Erst dann erhalten Sie Auskunft darüber, wie es um die Reife, Persönlichkeit und dem Charakter ihrer Führungskräfte bestellt ist. Der Ausbau der Soft Skills ihrer Führungskräfte ist eine der zentralen Anforderungen/Herausforderungen, die an die Personalentwicklung von heute gestellt wird.
Technisches und fachliches Wissen lässt in Trainings und Schulungen erweitern, doch wie sieht es z.B. bei sozialen Kompetenzen, wie Empathie und Kommunikationsfähigkeit aus?
Nur Talent oder auch erlernbar?
Entscheidend ist die richtige Herangehensweise an das Training, dann ist sowohl die Akzeptanz, das Verständnis und die Motivation bei ihren Führungskräften (gerade, oder auch vor allem bei erfahrenen Führungskräften), als auch die Nachhaltigkeit ihrer Trainings garantiert.
Der nachhaltige Lerntransfer von Soft Skills bei Nachwuchs- und erfahrenen Führungskräften kann gelingen, wenn folgende 3 Elemente berücksichtigt werden und diese bereits vor dem Training konsequent umgesetzt werden.:

Kompetenzen Führungskräfte: Soft Skills Erkennen und Fördern

1. Ziel und Sinn (Wertschöpfung): Für das Unternehmen, ihre Führungskraft
Wichtig ist, dass alle Beteiligten (Führungskräfte/Personalentwicklung/TrainerIn) den konkreten Sinn und die Bedeutung des Führungskräftetrainings kennen. Durch den gezielten Ausbau der sozialen Kompetenzen steigert sich automatisch die Motivation und das Engagement seiner jeweiligen Mitarbeiter. Unternehmen werden erfolgreicher und können sich schneller und flexibler auf zukünftige Herausforderungen und Änderungen anpassen.
Beispielhafte Ziele aus unserer Praxis, die Führungskräfte und ihre Teams erfolgreicher gemacht haben:
Durch die im Training vermittelte Methoden und Werkzeuge ist die Führungskraft in der Lage, neben den vorhandenen strategischen Fähigkeiten, ihre empathischen Fähigkeiten zu erweitern und im Führungsalltag aufmerksam anzuwenden. Dadurch nimmt die Führungskraft Stärken und Schwächen seiner Mitarbeiter besser wahr, und ist in der Lage Aufgaben im Team effektiver zu verteilen. Das wiederum honorieren die Mitarbeiter mit mehr Engagement, Eigenmotivation und Anerkennung der Führungskraft. Die Erweiterung der Empathie-Kompetenz, und aus den daraus resultierenden positiven Rückmeldungen steigert die Führungskraft gleichzeitig das eigene Selbstbewusstsein.

Kompetenzen Führungskräfte: Werteorientierung

2. Werteabgleich (Werteorientierung): Für das Unternehmen, die Führungskräfte
Sind die Werte für die das Unternehmen in Zukunft stehen will und die Werte der einzelnen Führungskräfte dieselben? Nur wenn alle an einem Strang ziehen und Verständnis für die Werte des jeweilig anderen haben, wird das Training auch nachhaltig. Nur die Führungskräfte, die ihre eigenen Werte kennen, sind auch in der Lage auf die Werte ihrer Mitarbeiter einzugehen. Soft Skills sind der Schlüssel um auf die Werte und Motive der Mitarbeiter einzugehen, um gemeinsam mit den Mitarbeitern erfolgreich Ziele zu erreichen.

Beispiel aus der Praxis: Das Unternehmen hat für seine Mitarbeiter den Wert Pflichtgefühl (..wir erwarten von unseren Mitarbeitern eine hohe Leistungsbereitschaft..) als wichtigen Wert definiert, eine Führungskraft aus dem Vertrieb misst dem Wert Empathie (auch ggü. Mitarbeitern) eine große Bedeutung bei. Ohne einen Abgleich der Werte und eine Integration der Werte wird es kein Verständnis für Sinn und Ziele des Trainings geben. In der Praxis können die Informationen über die individuellen Werte der Führungskräfte, und deren Fokus darauf z.b. durch tel. Interviews, Fragebögen oder durch ein Profiling (z.B. profilingValues, liefert sehr detaillierte Aussagen) gewonnen werden.

Kompetenzen Führungskräfte: Ressourcenschutz der Maßnahme

3. Der Maßanzug (Ressourcenschutz): Ihre Erwartungen und der zusätzliche Input der Elemente 2 und 3 sind die tragendenden Grundelemente, auf der nun gemeinsam mit Ihnen, Ihr passgenaues Training erstellt wird. Nicht jedes Trainingswerkzeug, Trainingsmethode und Maßnahmen für die Nachhaltigkeit passen zu jedem Unternehmen oder zu jedem Ziel.
Erst jetzt kann das Inhouse-Training durch Ihren individuellen Maßanzug ein Erfolg für Ihre aktuelle Personalentwicklungsaufgabe werden. Alles andere wäre Gießkannen-Prinzip ohne große und nachhaltige Wirkung. Mit einem Testverfahren, wie profilingvalues, schaffen Sie es, die Ausprägungen (und den aktuellen Fokus) der Soft Skills ihrer Führungskräfte zu erkennen. Erfolgreiche Unternehmen, entwickeln die sozialen Kompetenzen ihrer Führungskräfte gezielt und aufbauend auf den Ergebnissen des Werte-basierten Verfahrens profilingvalues. (siehe auch Beispielreport)
In der Praxis: Wichtig für eine rasche und dauerhafte Umsetzung ist die Aufbereitung der Inhalte und Zielsetzungen von Beispielen, die den spezifischen Führungsalltag ihrer Teilnehmer abbilden. Dadurch erhalten die Teilnehmer einen leichten und guten Zugang zu den Inhalten und bekommen auch einen sofort erkennbaren Mehrwert aufgezeigt. Dabei gilt besser mehr denn weniger Praxisbeispiele, die ihren Unternehmensalltag abbilden.

Kompetenzen Führungskräfte: Fazit

Soft Skills lassen sich nur durch professionelle Werkzeuge (z.B. profilingvalues) objektiv messen/erkennen.
Mit der richtigen Herangehensweise werden ihre Führungskräfte ihre Soft Skills erweitern und erfolgreich in ihrem Arbeitsumfeld einsetzen können. Automatisch sehen Sie eine Steigerung der Motivation, des Eigenengagements und der Begeisterungsfähigkeit der Mitarbeiter.
Denken Sie daran: Die meisten Mitarbeiter wechseln ihren Arbeitgeber wegen ihrer Führungskraft, und nicht wegen des Unternehmens.

Kompetenzen Führungskräfte – Wichtig: Ein erfolgreicher Ausbau der sozialen Kompetenzen erfordert Zeit, Übung und an Ihnen muss kontinuierlich gearbeitet werden, ggf. auch durch externe Unterstützung. Bei Finderlohn beachten wir diese Schritte, weshalb unsere Personalentwicklungsmaßnahmen tatsächlich langfristig wirken. Wenn Sie herausfinden möchten, wie auch Sie Ihre kommende Personalentwicklungsmaßnahme auf Praxisnähe und Nachhaltigkeit auslegen können, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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Ich möchte gerne mehr darüber erfahren, wie wir unsere nachfolgenden Personalentwicklungsmaßnahmen stärker auf Praxisnähe und Nachhaltigkeit auslegen können:


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