Kompetenzen Führungskräfte: Mit motivierender Führung zu mehr Erfolg!

Situationen, die wir tagtäglich in Unternehmen und Organisationen antreffen:
ein Teammeeting ist angesetzt und es spricht nur eine Person: Der Chef. Die Mitarbeiter im Team arbeiten nur nach Schema F, echtes Engagement findet ausschließlich in der Freizeit statt. Notwendige Veränderungen und Verbesserungen werden zunächst kategorisch abgelehnt und nur widerwillig akzeptiert. Jeglicher Mehraufwand an Arbeit wird nur auf direkte Anweisung der Führungsebene akzeptiert.
Kompetenzen Führungskräfte: Die Führungskräfte haben schon „alles“ versucht, um die Situation zu ändern. Gehälter wurden angepasst, Bonusvereinbarungen getroffen, zusätzliche Sonderleistungen gewährt (Sachzuwendungen, wie KFZ, Betriebsveranstaltungen, neue Büroausstattungen etc.) – geändert an der Situation hat sich aber nichts!
Eine häufige Aussage der Führungskräfte, die wir in der Praxis immer wieder hören: Wir haben/bekommen einfach nicht die richtigen Mitarbeiter.
Also einfach neue Mitarbeiter einstellen? Das Team umstrukturieren? Die Wahrscheinlichkeit, dass auch ihren neuen Mitarbeiter, nach kurzer Zeit, zu den 84% aller Mitarbeiter gehören, die sich nicht mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen (Studie Gallup Institut 2015), ist mehr als groß. Also ein weiter wie bisher, bei dem auch ihr Unternehmen weiterhin ihren Beitrag zum geschätzten volkswirtschaftlichen Schaden von rund 100.000.000.000 EURO/Jahr durch emotional ungebundene, unmotivierte Mitarbeiter (viele haben schon innerlich gekündigt) leistet?

Aus Sicht der Personalentwicklung

Sie als PersonalentwicklerIn wissen, dass ein autoritärer, zahlengetriebener Führungsstil (Steuerung & Kontrolle) weder die bestehenden Mitarbeiter emotional an das Unternehmen bindet, bzw. zu mehr Eigenverantwortlichkeit und Engagement der Mitarbeiter führt, noch weniger dem Lebensbild der kommenden Generationen (Y, Z) entspricht. Für den wirtschaftlichen Erfolg Ihres Unternehmens ist es dementsprechend überlebenswichtig, dass Sie Ihre Führungskräfte in die Lage versetzen Ihre Mitarbeiter individuell und optimal zu motivieren. Denn nur bestens motivierte Mitarbeiter liefern sehr gute Ergebnisse und verfügen über die Fähigkeit, sich auf neue Aufgaben und Herausforderungen flexibel, schnell und optimal einzustellen. Die Personalentwicklung steht vor der Herausforderung für ihre Führungskräfteentwicklung (auch oder gerade für erfahrene Führungskräfte) Möglichkeiten/Trainings zu schaffen, damit diese ihre Mitarbeiter zukünftig effektiv motivieren können, diese anhand ihrer Vorlieben, Interessen und intrinsischer Beweggründe für die Arbeit und letztendlich für Ihr Unternehmen/Ihre Organisation begeistern können.

Das Gute:
Motivation kann erlernt werden!

Die 3 wichtigen Elemente, damit ihre Führungskräfte durch ein Training ihre Mitarbeiter, und sich selbst, erfolgreich motivieren können:

Die Wertschöpfung aus motivierender Führung

1. Ziel und Sinn (Wertschöpfung): Für das Unternehmen, die Führungskraft
Wichtig ist, dass alle Beteiligten (Führungskräfte/Personalentwicklung/TrainerIn) den konkreten Sinn und die Bedeutung des Führungskräftetrainings zur motivierenden Mitarbeiterführung kennen.
In der Tierwelt gilt der Spruch: “Wer den anderen bewegt, ist der Boss.”
Menschen sind in dieser Hinsicht kaum anders als Tiere. Wenn wir diesen Satz also in den Kontext eines Unternehmens setzen, dann müsste dieser lauten: “Wer in der Lage ist andere Menschen zu motivieren, ist eine Führungskraft.”
Motivierte, emotional an das Unternehmen gebundene Mitarbeiter zeichnen sich durch eigenverantwortliches Handeln und Einsatz, der über das „normale Maß“ hinausgeht aus. Automatisch wirkt sich das gesteigerte Leistungsvermögen auf den Erfolg des Unternehmens aus. Eine geringere Mitarbeiterfluktuation, Attraktivität für neue Mitarbeiter, geringere Fehlzeiten und weniger Arbeitsunfälle sind weitere positive Auswirkungen durch eine motivierende Führungskompetenz.
Beispielhafte Ziele aus unsere Praxis, die Führungskräfte durch einen motivierenden Führungsstil erfolgreicher gemacht haben:
Jeder Mensch ist unterschiedlich und so verhält es sich auch mit deren Motivation. So schaffen es ihre Führungskräfte die Motive (Vorlieben, Interessen und intrinsischer Beweggründe) Ihrer Mitarbeiter zu verstehen, und sie gezielt in der Lage die Potenziale einzelner Mitarbeiter abzurufen. Die Begeisterung und das Engagement der Mitarbeiter, das bisher weitgehend in den Freizeitaktivitäten ausgelebt wurde, findet nun auch im Unternehmen statt.
Ein Beispiel, was ein Unternehmen geschafft hat, das die Begeisterung und das Engagement ihrer Mitarbeiter aus der Freizeit auch in das Unternehmen bringen konnte: Die Ergebnisse von Teammeetings wurden durch die aktive Beteiligung der Mitarbeiter wesentlich besser. Durch eigenverantwortliches Übernehmen von (Zusatz-)Aufgaben stieg die Effizienz im Team spürbar.
Die Leistungen und Begeisterungen der motivierten Mitarbeiter wirken sich auch positiv auf die Eigenmotivation der Führungskraft aus

Werteorientierung

2. Werteabgleich (Werteorientierung): Für das Unternehmen, die Führungskräfte
Sind die Werte für die das Unternehmen in Zukunft stehen will und die Werte der einzelnen Führungskräfte dieselben? Nur wenn alle an einem Strang ziehen und Verständnis für die Werte des jeweilig anderen haben, wird das Training auch nachhaltig. Nur die Führungskräfte, die ihre eigenen Werte kennen, sind auch in der Lage auf die Werte ihrer Mitarbeiter einzugehen.
Beispiel aus der Praxis: Das Unternehmen hat sich für die Werte Anerkennung und Akzeptanz der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert eingeräumt, eine Führungskraft hat die Werte Anerkennung und traditionell im Fokus. Ohne einen Abgleich der Werte und eine Integration der Werte wird es kein Verständnis für Sinn und Ziele des Trainings geben. In der Praxis können die Informationen über die individuellen Werte der Führungskräfte, und deren Fokus darauf z.b. durch tel. Interviews, Fragebögen oder durch ein Profiling (z.B. profilingValues, liefert sehr detaillierte Aussagen) gewonnen werden.

Ressourcenschutz der Maßnahme

3. Der Maßanzug (Ressourcenschutz): Ihre Erwartungen und der zusätzliche Input der Elemente 2 und 3 sind die tragendenden Grundelemente, auf der nun gemeinsam mit Ihnen, Ihr passgenaues Training erstellt wird. Nicht jedes Trainingswerkzeug, Trainingsmethode und Maßnahmen für die Nachhaltigkeit passen zu jedem Unternehmen oder zu jedem Ziel.
Erst jetzt kann das Inhouse-Training durch Ihren individuellen Maßanzug ein Erfolg für Ihre aktuelle Personalentwicklungsaufgabe werden. Alles andere wäre Gießkannen-Prinzip ohne große und nachhaltige Wirkung.
In der Praxis: Wichtig für eine rasche und dauerhafte Umsetzung ist die Aufbereitung der Inhalte und Zielsetzungen von Beispielen, die den spezifischen Führungsalltag ihrer Teilnehmer abbilden. Dadurch erhalten die Teilnehmer einen leichten und guten Zugang zu den Inhalten und bekommen auch einen sofort erkennbaren Mehrwert aufgezeigt. Dabei gilt besser mehr denn weniger Praxisbeispiele, die ihren Unternehmensalltag abbilden.

Kompetenzen Führungskräfte: Fazit

Wer Mitarbeiter motiviert, ist die erfolgreichere Führungskraft.
Wer seinen Führungskräften und Mitarbeitern Möglichkeiten der Weiterbildung eröffnet, nutzt das Top-Instrument Nr. 1 zur Mitarbeitermotivation (Studie: “Attraktive Arbeitgeber”, www.berufsstart.de, 2018). Zudem steigert ein motivierender Führungsstil die Arbeitsatmosphäre und trägt somit zusätzlich zum Unternehmenserfolg bei.
Wenn Sie möchten, dass Ihre Führungskräfte alle Mitarbeiter in Zukunft besser und effektiver motivieren und sie somit Ihr Unternehmen für alle Herausforderungen wappnen, müssen Sie diesen, zwingend Methoden und Werkzeuge hierzu an die Hand geben. Die motivierende Führung wird ein zentrales Modul aller zukünftigen Führungskräfteentwicklungen sein.
Kompetenzen Führungskräfte: Mitarbeitermotivation ist der effektivste Führungsstil, um qualifizierte Kräfte langfristig und dauerhaft an das Unternehmen zu binden, gleichzeitig wird ihr Unternehmen zunehmend attraktiver für qualifizierte Bewerber.
Wichtig: Veränderungen, gerade bei erfahrenen Führungskräften, brauchen Zeit und an Ihnen muss kontinuierlich gearbeitet werden. Ein hoher Praxisbezug der vermittelten Methoden und Werkzeuge sichert eine rasche und nachhaltige Umsetzung des Erlernten.
Bei Finderlohn beachten wir diese Elemente, weshalb und Personalentwicklungsmaßnahmen tatsächlich langfristig wirken.

Wenn Sie herausfinden möchten, wie auch Sie Ihre kommende Personalentwicklungsmaßnahme auf Praxisnähe und Nachhaltigkeit auslegen können, dann schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: oder nutzen Sie unser Kontaktformular.